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Matthias Keff

Matthias Keff, Geschäftsleitung Gertraud Gruber Kosmetik

Du bist in der Beautybranche gelandet, weil…

Eher zufällig, weil die Juvena/La Prairie Gruppe einen jungen Controller für den Vertrieb und die Produktion in Baden-Baden gesucht hat. Wenn man einmal dabei ist, findet man schnell Gefallen an schönen Produkten und der gesamten Branche.

Was glaubst Du, welche Eigenschaft schätzen andere an Dir am meisten?

Ich glaube, sie schätzen, dass ich in fast allen Menschen etwas Positives sehe.

Wie gehst Du mit Konflikten im Team um?

Ich versuche zuerst wirklich zuzuhören. Oft entstehen Konflikte nicht aus bösem Willen, sondern aus unterschiedlichen Sichtweisen oder fehlender Klarheit. Wenn man das sauber anspricht, können Konflikte ein Team sogar stärker machen. Wichtig sind für mich Respekt, Ehrlichkeit und der Wille, gemeinsam eine Lösung zu finden.

Welche Menschen inspirieren Dich bzw. welche unternehmerischen Leistungen bewunderst Du?

Mich inspirieren Gründerinnen und Gründer, die den Mut haben, für ihre Idee alles zu geben. Ebenso Menschen, die etwas mit besonderer Hingabe tun, ob im Sport, im Beruf oder im Ehrenamt. Oft steckt dahinter eine Mischung aus Mut, Disziplin und dem Anspruch, Dinge wirklich gut zu machen.

Was würdest Du Gründern in der Beautybranche heute raten?

Lauft nicht nur einem Trend hinterher. Ein gutes Produkt reicht heute nicht mehr. Entscheidend ist eine klare Haltung: Wofür steht die Marke? Wem hilft sie wirklich? Und ist sie auch in fünf oder zehn Jahren noch glaubwürdig? Nachhaltigkeit, digitale Nähe zum Kunden und Authentizität sind wichtig, aber sie müssen zur Marke passen und ehrlich gelebt werden.

Tageszeitung: Digital oder Print

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Urlaub: Berge oder Meer ?

Da wir am Tegernsee zu Hause sind haben wir Berge und ein kleines Meer.

Was würdest Du nie online kaufen?

Meine Hemden und Schuhe kaufe ich immer stationär, ich möchte die Ware vorher sehen und auch ein haptisches Erlebnis haben.

Welche Apps oder Internetseiten besuchst Du am häufigsten bzw. machen Dein Leben leichter?

Google Maps, komoot für Radtouren, MVGO (Münchner Nahverkehr), Handelsblatt, GQ

Wenn Du für einen Tag Bundeskanzler wärst, was würdest Du dann tun ?

Ein Tag reicht nicht aus, um die großen innen- und außenpolitischen Herausforderungen zu lösen. Ich würde diesen Tag nutzen, um den Kern politischer Verantwortung wieder in den Mittelpunkt zu stellen: dem Land zu dienen, Nutzen zu mehren und Schaden abzuwenden.  Das würde ich mir sichtbar ins Büro hängen. Er erinnert daran, dass Verantwortung wichtiger ist als persönliche Eitelkeit.