NiSV beschlossen: Stichtag 31.12.2020

Am 31.12.2020 tritt die „Verordnung zum Schutz gegen die nichtionisierende Strahlung bei der Anwendung am Menschen (NISV)“ in Kraft.

Information des VCP zur NiSV

Am 05.12.2018 hat die Bundesregierung den Änderungswünschen des Bundesrates vom 19. Oktober 2018 zugestimmt.
Damit tritt die NiSV am 31.12.2020 in Kraft.

Wichtig ist, festzuhalten, dass kein Kosmetikgerät oder die apparative Kosmetik per-se „verboten“ wird. Einige wenige Geräteanwendungen – wie das Entfernen von Tätowierungen und der Einsatz von hochfokussiertem Ultraschall – dürfen ab dem 31.12.2020 nur noch von approbierten Ärzten durchgeführt werden. Andere von der Verordnung betroffene Technologien setzen Fortbildungsmaßnahmen und damit den Erwerb von Fachkunde voraus.

Aktuell werden die Inhalte und der Rahmen dieser Fachkundenachweise noch von offizieller Seite festgelegt. Aus diesem Grunde kann es zur Zeit noch keinen seriösen Anbieter für den Erwerb der Fachkundenachweise geben. Sobald die Details feststehen, informieren wir hier über die offiziellen Stellen und Institutionen sowie die Details der Fortbildungen.

Nachfolgend haben wir für Sie eine konkrete Auflistung der Geräte(gruppen) und deren Einordnung erstellt, samt der Details nach aktuellem Stand. Bitte zum Vergrößern / Herunterladen klicken. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Wir aktualisieren die Aufstellung, sollten neue Informationen vorliegen.

Unser Service für die Profikosmetik: Vorlage NiSV Auskunft

Wir haben für Sie als betroffene Kosmetiker*in / Institut zwei Briefvorlagen vorbereitet, die Sie kostenlos nutzen können um bei Ihrem Gerätehersteller/-lieferanten eine verbindliche Aussage bezogen auf Ihr konkretes Gerät zu erhalten.

5 Fragen an Dr. Christian Rimpler, Vorsitzender VCP – Verband Cosmetic Professional

„Geräteanwendungen und Fachkundenachweis gehören zusammen.“

Lieber Herr Dr. Rimpler, das Thema NiSG bzw. NiSV schlägt hohe Wellen. E-Mail-Newsletter – Facebook-Foren – Diskussionsrunden, überall in der Branche kann man fast schon so etwas wie Panik verspüren.

Ist es also richtig, wenn gesagt wird, dass ab dem 1. Januar 2019 keine Geräteanwendungen von Kosmetikerinnen mehr durchgeführt werden dürfen?

Nein, eine derartig pauschale Behauptung ist nach dem aktuellen Stand des Verordnungsentwurfes schlichtweg falsch und wird es auch sehr wahrscheinlich bleiben. Der größte Teil der Geräteanwendungen, wie wir sie heute im Kosmetik-Institut kennen, bleibt der Fachkosmetikerin erhalten. Aufgrund intensiver Überzeugungsarbeit mit fachlich fundierten Tatsachen konnte der Verband Cosmetic Professional (VCP) als kompetenter Branchenvertreter das Bundesministerium in direkten Gesprächen zu wichtigen Änderungen im Ursprungstext bewegen. Wäre dies nicht gelungen, hätte das erhebliche Einschränkungen für die KosmetikerInnen bedeutet. Der aktuelle Verordnungsentwurf sieht nun vor, dass Kosmetik-Institute, die eine entsprechende Fachkunde nachweisen, viele professionelle Geräteanwendungen weiterhin durchführen können.

Muss aber künftig bei jeder Geräte-Anwendung ein Arzt hinzugezogen werden, wie man immer wieder lesen kann?

Nein. Die NiSV sieht eine Begutachtung durch einen Arzt vor der Behandlung nur dann als notwendig an, wenn der Anwender Zweifel an Hauterscheinungen im Behandlungsareal hat.

Gibt es einen Arztvorbehalt für bestimmte Anwendungen oder Gerätegruppen?

Ja. Ein Arztvorbehalt gilt für die in der NiSV geregelten Geräteanwendungen welche z.B. in den Fettstoffwechsel eingreifen, für gezielte Behandlungen von Gefäßveränderungen und von pigmentierten Hautveränderungen, für auf nicht-ionisierter Strahlung basierenden Anwendungsmethoden, welche die Haut verletzen oder für Entfernung von Tätowierungen. Diese Vorbehalte umfassen verschiedene Geräte, die für die gleiche Anwendung eingesetzt werden können. Einige Gerätetypen dürfen zukünftig generell nur durch Ärzte angewendet werden.

Wie stehen Sie als Verband zu einer Regelung der Geräte-Anwendung im Kosmetik-Institut?

Der VCP steht einer sinnvollen, ausgewogenen Regelung von Geräteanwendungen im Kosmetik-Institut positiv gegenüber. Als Verband haben wir uns intensiv eingebracht, um die Kosmetik-Institute vor einer Überregulierung zu bewahren und möglichst viele sichere Behandlungsmethoden in hoher Qualität weiterhin zu ermöglichen. Diese neue Qualität der Kosmetik-Institute ist für uns deutlicher Ausdruck von Verbraucherschutz mit Augenmaß.

Detailinformationen des VCP zur NiSV

  • Um was geht es?
  • Was soll geregelt werden?
  • Welchen Zweck hat die Verordnung?
  • Welche Interessen werden berührt?
  • Welche Anforderungen werden gestellt?
  • Wie bewertet der VCP die geplante Verordnung?

Um was geht es?

Es handelt sich um eine Verordnung (VO) auf der Basis des bundesrechtlichen NiSG (Gesetz zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen) aus dem Jahre 2009, welches seinerzeit in Ausführung einer Europäischen Richtlinie verabschiedet wurde. Damit konkretisiert die geplante VO die Anforderungen aus der Novellierung aus dem Jahre 2017. Das zuständige Fachreferat im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) hat dazu einen ersten Referenten-Entwurf formuliert und die entsprechenden Fachgremien wie etwa die Strahlenschutzkommission, das BMU-Rechtsreferat und Fachleute bzw. Interessenvertreter aus der Branche beteiligt.

Der VCP war im Rahmen des Verfahrens frühzeitig angehört worden und konnte sich mit im Interesse des Profi-Kosmetikmarktes und dabei insbesondere für die Belange der KosmetikerInnen einbringen. Dabei wurden festgestellte Fehleinschätzungen aufgeklärt, Sachverhalte verdeutlicht und Formulierungen im Entwurf bereits entsprechend korrigiert.

Vorgesehen ist nun eine baldmögliche Vorlage der VO-Entwurfs an die Ministerin, die diese dann dem Bundeskabinett zur Befassung unterbreitet. Die Bundesregierung muss gem. § 5 II NiSG der VO zustimmen. Der Bundesrat muss gem. § 5 II NiSG zustimmen.

Was soll geregelt werden?

Es fehlen bislang verbindliche gesetzliche Formulierungen zum sicheren und ordnungsgemäßen Betrieb von nichtionisierenden Strahlungsquellen zu kosmetischen Zwecken. Hierzu gehören u.a. Ultraschallgeräte, Laser, Intensive Lichtquellen, Hochfrequenzgeräte, Niederfrequenzgeräte, Gleichstromgeräte.

Welchen Zweck hat die Verordnung?

Sie soll den Schutz der Gesundheit der behandelten Menschen und Dritter gewährleisten.

Wie bewertet der VCP die geplante Verordnung?

Grundsätzlich begrüßt der VCP als Fachverband die Initiative des BMU, die verschiedenen Behandlungsmethoden bundeseinheitlich auf eine solide Gesetzesgrundlage zu stellen. Es gilt, eine Verordnung zu formulieren, die den KosmetikerInnen auch weiterhin ein breites Tätigkeitsfeld erhält und zugleich die notwendige Rechtssicherheit in der täglichen Arbeit im Rahmen spezieller Behandlungsmethoden bietet. Dienstleistungsqualität und (Verbraucher)Sicherheit können sich so auf höchstem Niveau treffen.

Im Rahmen dieses Prozesses ist es dem VCP gelungen, im Entwurfstext die Anforderungen an die Qualifikation auf ein Niveau zu bringen, welches von der Branche auch geleistet werden kann.

Insbesondere war es wichtig, ausreichende Übergangszeiträume zu ermöglichen, um die Fach- und Sachqualifikation nachzuweisen.

Aktuell wird versucht, den Umfang der Inhalte, die vermittelt werden müssen, zu definieren und diejenigen Stellen festzulegen, die dieses womöglich zertifizieren oder bestätigen sollen.

Ihre Fragen

Nachfolgend haben Sie die Möglichkeit, uns Ihre Fragen und Hinweise im Kommentarfeld mitzuteilen. Nach Möglichkeit und Sachstand werden wir Ihren Beitrag nach einer Moderation kompetent beantworten und die Antwort auf dieser Seite veröffentlichen.

The last comment and 2 other comment(s) need to be approved.
63 Antworten
  1. Sabine Bundschuh
    Sabine Bundschuh sagt:

    Der Entwurf sieht vor: Du darfst nur PMU machen oder Tätowieren, wenn du Kosmetiker bist, oder den Job bereits 5 Jahre machst. Was bedeutet das künftig für unsere Kursteilnehmer? Wer regelt das? An wen kann ich mich wenden? Wer vertritt uns Ausbilder und Anwender von Permanent Make up?

    Antworten
    • vcp-1admin
      vcp-1admin sagt:

      Sehr geehrte Frau Bundschuh,
      vielen Dank für Ihre Rückfrage, die wir zum aktuellen Zeitpunkt sachlich wie folgt kommentieren können:
      Nach aktuellen Stand gehört Tattooentfernung mit dem Laser ab dem 1. Januar zu den bei der Kosmetikerin verbotenen Anwendungen. Es gilt eine Übergangsfrist von 3 Monaten, danach ist diese Behandlung ohne Arzt strafbar.
      Wir bereiten eine Abfrage bei useren Mitgliedern vor, welche Methoden eingesetzt werden, um dann zu jeder Methode zu klären, ob diese dann erlaubt – verboten etc ist. Unsere Einschätzung stimmen wir anschliessend mit dem BMU ab. Am 19.10 wird über den aktuellen Stand allerdings noch im Bundesrat abgestimmt.

      Antworten
      • Katrin Nawrath
        Katrin Nawrath sagt:

        Frau Bundschuh hat nicht nach der Laser Tattoo oder PMU Entfernung gefrag sondern danach ob man Kosmetiker sein muss um tätowieren zu dürfen oder Permanent Make up zu machen.

        Antworten
  2. Abdrea
    Abdrea sagt:

    Es wird genug Hersteller geben, die weiterhin verkaufen und wer regelt denn, dass sichergestellt wird, dass man als Kosmetiker nicht in eine Kosten Falle tappt? Und die Damen, die einen Laser finanziert haben und bisher sachlich und richtig damit umgegangen sind, was machen die dann?
    Ganz ehrlich finde ich, ist dieses Gesetz völliger Quatsch. Wie wäre es mal mit einer einheitlichen Ausbildung für Kosmetikerinnen, damit nicht jeder Laie einen salon eröffnet und dann Geräte benutzen kann, deren wirkliche Wirkung nicht für einen solchen Kosmetiker abzuschätzen ist?!

    Statt dessen wird hier lieber die Daumen schraube angelegt. Das ist wieder typisch. Wir doktern an den Symptomen herum, aber das wirkliche Problem, die Ursache bleibt erhalten.

    Großes PFUI

    Antworten
    • Verband Cosmetic Professional
      Verband Cosmetic Professional sagt:

      Vielen Dank für Ihr Feedback. In der Tat ist die Ausbildung für Kosmetikerinnen nicht gesetzlich geregelt und ein Standard wäre zweifellos hilfreich und wünschenswert. Für eine hohe Qualität und möglichst umfassende Ausbildung setzen wir uns ein.

      Es gibt daneben aber auch eine zweite Seite zu betrachten: Für die Anwendung von Geräten gibt es bislang nahezu überhaupt keine Regelungen. In vielen anderen Bereichen ist eine Regelung jedoch bereits Stand der Technik (denken Sie z.B. an die Kosmetik-Verordnung für kosmetische Produkte oder an Regelungen für Medizinprodukte). Ziel muss ein einheitlicher, qualitativer und vor allem realistischer Rahmen für alle Marktteilnehmer sein.

      Antworten
  3. Karin Pohle
    Karin Pohle sagt:

    Ich verwende im Studio ein IPL Gerät mit verschiedenen Lichtfiltern zur Dauerhaften Haarentfernung sowie für Hautbehandlungen- bei Akne, Couperose, Pigmentstörungen und Hautverjüngung. Das im Studio verwendete Gerät unterliegt den Qualitätsrichtlinien und Qualitätsmanagment der Medizinproduktenorm EN ISO 13485. Wenn ich es richtig verstanden habe kann ich die Dauerhaft Haarentfernung weiter anbieten, nach der neuen Verordnung jedoch keine Couperose oder Pigmentstörungen mehr damit behandeln. Wie sieht der Einsatz bei Akne und Hautverjüngung aus?

    Antworten
    • Verband Cosmetic Professional
      Verband Cosmetic Professional sagt:

      Sehr geehrte Frau Pohle,
      hinsichtlich der Claims haben Sie die aktuelle VO im Entwurf richtig gedeutet.
      Eine konkrete Auskunft zu Geräten können wir aus rechtlichen Gründen nicht geben. Wir als Verband bereiten hier allerdings eine Hilfestellung vor, welche ggf. nach dem finalen Beschluss am 19.10. hilft, eine konkrete und belastbare Antwort zu erhalten.

      Antworten
      • M.E
        M.E sagt:

        Ich finde dieses Gesetz unmöglich! Man wartet jetzt schon Monate für einen Termin bei einem Arzt und nun, wenn man Kosmetikerinnen einschränkt und einige Geräte verbietet, werden diese Wartezeiten noch schlimmer. Ich sehe an diesem Gesetz nichts positives. Die Ärzte werden noch reicher und die Kosmetikerinnen und die Hersteller müssen gucken, was Sie nun mit Ihren Geräten machen, mit Ihren Schulungen, in die Zeit und Geld investiert wurden und natürlich auch mit Ihren Kunden, die seit Jahren in Behandlung sind. Es ist einmal irgendwo ein Fehler passiert und nun müssen alle Kosmetikerinnen dafür büßen. Ein Arzt kann ein Gerät genau so falsch einstellen, für so etwas braucht man kein jahrelanges Studium. Was machen die Tattoostudios? Oder die Permanent Make Up Studios? Die Kunden zum Arzt schicken, damit diese dort das dreifache bezahlen müssen? In Deutschland ist ca. jeder 4te tätowiert und jeder 10te ist damit unzufrieden und möchte sein Tattoo entfernen lassen, wie stellen sich das diese Minister vor? Eine Wartezeit von 2 Jahren?
        Um im Kosmetischen Bereich zu bleiben – Wie oft kommt eine Kundin in den Laden mit einem schlecht gemachten PMU oder einem Microblanding, dass so stark ist, dass man das mit einfacher PMU Farbe nicht übertuschen kann. Soll die Kundin nun ein Vermögen ausgeben um ein schönes PMU zu bekommen?
        Ich hätte es sonst direkt in meinem Studio für ein komplett Preis entfernt und anschließend erneuert. Durch dieses Gesetz ist es nicht Möglich.
        Ich finde, dass das Gesetz sehr schlecht überdacht wurde und ich als Kosmetikerin kann dies nicht nachvollziehen. Es sollte viel eher an eine einheitliche Ausbildung als Kosmetikerin gedacht werden und an die richtigen Schulungen als diese Geräte direkt zu verbieten bzw. unter Ärzte-Vorbehalt zu stellen. Meiner Meinung nach überwiegen die Nachteile als die Vorteile!!

        Antworten
  4. Walter Weinfurtner
    Walter Weinfurtner sagt:

    Hallo,

    oben im Text schreiben sie…..Es ist geplant, dass diese Verordnung zum 01.01.2019 in Kraft tritt. Dabei ist aktuell eine Übergangsfrist von 3 Jahren zur Umsetzung der Anforderungen vorgesehen.

    In einer ihrer Anworten schreiben sie aber……. Es gilt eine Übergangsfrist von 3 Monaten, danach ist diese Behandlung ohne Arzt strafbar.

    Was ist nun richtig?

    mfg Walter Weinfurtner

    Antworten
    • Verband Cosmetic Professional
      Verband Cosmetic Professional sagt:

      Vielen Dank für Ihre Rückfrage, die wir gerne wie folgt klären. Nach heutigem Stand wäre es so:

      Die 3 *Jahre* Übergangsfrist beziehen sich auf den zu erbringenden Nachweis der Fach- und Sachkunde.
      Nach 3 *Monaten* endet am 31.3.2019 die Möglichkeit des Einsatzes von Methoden, die unter Ärztevorbehalt fallen sollen.

      Bei konkreten neuen Entwicklungen und Änderungen informieren wir Sie hier auf unseren Seiten.

      Antworten
  5. Aleyna Ayse Yavuz
    Aleyna Ayse Yavuz sagt:

    Guten Abend,

    Es gibt doch bestimmt eine Möglichkeit dagegen zu protestieren. Ein Arzt sollte sich medizinisch um seine Patienten kümmern und eine Kosmetikerin sollte weiterhin ihre Kunden kosmetisch behandeln.
    Diese neue Verordnung ist für mich und für Viele andere Kosmetikstudios finanziell das Ende. Zumal habe ich vor kurzem noch mein Studio mit neuen Geräten ausgestattet, die ich später nicht mehr benutzen darf. Dagegen muss man doch was machen, warum sollen wir einfach so hinnehmen? Es gibt Petitionen die man unterschreiben kann. Dieses Thema geht mir sehr nah, ich bin davon betroffen. Suche nach Lösungen. Das darf man nicht hinnehmen

    Antworten
    • Verband Cosmetic Professional
      Verband Cosmetic Professional sagt:

      Vielen Dank für Ihren Beitrag. Sollte die NiSV so, wie aktuell geplant kommen bedeutet dieses nicht das „Aus“ der apparativen Kosmetik. Ein paar wenige Methoden werden unter den Ärztevorbehalt gestellt, aber mit einer langen Übergangszeit von 3 Jahren und dem Nachweis der Fach- und Sachkunde können die anderen Methoden erhalten bleiben. Dieses führt sicherlich zur Verbesserung der Qualität im Institut und ist gleichzeitig eine Imagesteigerung der dann geschulten und hoffentlich bundesweit einheitlich zertifizierten Kosmetikerin.

      Antworten
  6. Eva Melchers
    Eva Melchers sagt:

    Als öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständiger im Kosmetikgewerk gesamt, begrüße ich diese gesetzliche Regelung. Sie ist längst überfällig. Leider behandeln sogenannte kosmetische Fachleute, die nur bedingt, teilweise oder auch keine kosmetische Ausbildung absolviert haben, Endverbraucher mit diesen Geräten. Dieses ist eine verantwortungslose Handlung an den Kunden.

    Antworten
  7. Sylke Herzog
    Sylke Herzog sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren

    Haben Sie schon konkrete Aussagen bezüglich der Elektroepilation erhalten können?
    Sieht die Gesetzgebung hier auch den Arztvorbehalt vor und wie wären die Übergangsfristen?

    Mit freundlichen Grüßen, S.H.

    Antworten
    • Verband Cosmetic Professional
      Verband Cosmetic Professional sagt:

      Sehr geehrte Frau Herzog, die Elektroepilation kann auch weiterhin durchgeführt werden und benötigt einen entsprechenden Fachkundenachweis für diese Methode. Die Fachkundenachweise müssen bis zum 31.12.2021 erbracht werden, der Rest der Verordnung tritt zum 31.12.2020 in Kraft. Geräte, die bereits am 31.12.2020 betrieben werden, müssen bis zum 31.3.2021 den Behörden gemeldet werden.

      Antworten
  8. Andrea Schall
    Andrea Schall sagt:

    Guten Morgen,
    nun habe ich schon soviel Informationen gesammelt und bin eigentlich immer noch nicht schlauer
    Fällt die Elektroepilation unter das neue NiSV??? Oder greift da für uns „nur“ der Fachkundenachweis???
    Muss ich das Gerät melden und wie, was wo???
    Die Anwort drängt, da ich ja viele Epilationskunden habe, teilweise auch über die Krankenkassen (Transsexuelle)abrechne und so „Verträge“ zu erfüllen habe. Es stehen auch 5 Neuanträge aus, was mache ich da jetzt???
    Ausserdem besteht meine persönliche Arbeit zu 80% aus der Epilation!!!
    Irgendwie kann mir keiner bis jetzt konkrete Antworten geben. Ich möchte aber auch nicht in eine Abmahnfalle geraten (50.000€ pro durchgeführte „illegale“ Behandlung bis hin zum Berufsverbot)
    Eine schnelle Antwort wäre schön
    LG aus Düsseldorf
    Andrea Schall

    Antworten
    • Verband Cosmetic Professional
      Verband Cosmetic Professional sagt:

      Sehr geehrte Frau Schall, die Elektroepilation fällt auch unter die Verordnung. Die Methode kann von Ihnen aber auch weiterhin durchgeführt werden und benötigt einen entsprechenden Fachkundenachweis. Inhalte und Umfang sowie die Möglichkeiten zur Durchführung desselben werden aktuell geklärt. Die Fachkundenachweise müssen bis zum 31.12.2021 erbracht werden, der Rest der Verordnung tritt zum 31.12.2020 in Kraft. Geräte, die bereits am 31.12.2020 betrieben werden, müssen bis zum 31.3.2021 den Behörden gemeldet werden.

      Antworten
  9. Marina
    Marina sagt:

    Hallo,
    Ich bin seit Jahren Kosmetikerin und biete seit längerer Zeit Permanent Make Up Entfernung, Ultraschall Behandlung mit einem HIFU Gerät und Dauerhafte Haarentfernung mit dem Diodenlaser an. Wie ist nun der Stand nach dem 19.Oktober? Was darf ich nun und was nicht? Welche Fortbildungen/Schulungen muss ich besuchen? Wie lange darf ich noch mit diesen Geräten Arbeiten?
    Mit freundlichen Grüßen

    Antworten
    • Verband Cosmetic Professional
      Verband Cosmetic Professional sagt:

      Vielen Dank für Ihre Fragen. Wir haben eine tabellarische Übersicht veröffentlicht, anhand derer Sie eine ordentliche Einordnung vornehmen können. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir als Verband keine abschliessende Antwort bzw. Beratung im Einzelfall leisten dürfen. Hier ist der Hersteller Ihrer Geräte gefragt, der Sie bei seriöser Arbeitsweise verbindlich über die Einordnung, Zeitpunkte und ggf. notwendigen Schritte informieren soll.

      Antworten
  10. Bernd Liebig
    Bernd Liebig sagt:

    Vielen Dank für ihre Tabelle, die bringt ein wenig Licht in die Verordnung. Sie schreiben unter Arztvorbehalt steht:
    „Verletzung der Integrität der Epidermis als Schutzbarriere“
    Was ist denn damit genau gemeint? Wann ist die Integrität der Epidermis verletzt? Wo fängt die Verletzung der Integrität der Epidermis an? Schon beim Peeling? Oder beim Sonnenbrand oder schon im kleinen abgrenzten Areal einer Brandblase? Oder wurde damit die dauerhafte Verletzung gemeint, die bei der Heilung eine Narbe ausbildet?

    Antworten
    • Verband Cosmetic Professional
      Verband Cosmetic Professional sagt:

      Vielen Dank für Ihren Beitrag. Die genauere Konkretisierung wird im Verordnungstext nicht gegeben. Hier der Kontext von „Verletzung der Integritiät der Epidermis als Schutzbarriere:
      Ablative Laseranwendungen, Anwendungen, bei denen die Integrität der Epidermis als Schutzbarriere verletzt wird, die Anwendung von Lasern an Gefäßveränderungen und pigmentierten Hautveränderungen, die Entfernung von Tätowierungen und Permanent Make-up sowie Anwendungen mit optischer Strahlung, deren Auswirkungen nicht auf die Haut und deren Anhangsgebilde beschränkt sind, wie z.B. die Laserlipolyse, sollen nur von Fachärzten durchgeführt werden. Sie erfordern fachärztliche Anamnese, Diagnose- und Indikationsstellung zur Behandlung mit optischer Strahlung. Bei vielen dieser Behandlungen ist eine Anästhesie erforderlich. Insbesondere bei großflächigem Abtragen (z.B. „Skin-Re-surfacing“) müssen neben den bereits genannten Risiken Infektionsrisiken beachtet werden. Selbst wenn die Laseranwendung aus kosmetischen Gründen erfolgt, ist bei der Durchführung fachärztliche Expertise erforderlich.

      Antworten
  11. Karin
    Karin sagt:

    Guten Tag,
    sie schreiben in ihrer Tabelle Arztvorbehalt: Ablative Laseranwendungen, Verletzung der Integrität der Epidermis als Schutzbarriere, Behandlung von Gefäßveränderungen und von pigmentierten Hautveränderungen.

    Betrifft dies nur die Anwendung mit Lasertechnologie?
    Kann die Anwendung mit IPL bei Gefäßveränderungen und pigmentierten Hautveränderungen weiterhin von der Kosmetikerin durchgeführt werden?

    Antworten
    • Verband Cosmetic Professional
      Verband Cosmetic Professional sagt:

      Vielen Dank für Ihren Beitrag. Laut aktuellem Stand kann die Anwendung mit IPL bei Gefäßveränderungen und pigmentierten Hautveränderungen nicht weiterhin von einer Kosmetikerin durchgeführt werden.

      Antworten
  12. Sengo
    Sengo sagt:

    Guten Abend,
    Ich hatte vor mich in diesem Jahr als Kosmetikerin Selbstständig zu machen. Mit Haarentfernung, PMU, Plasma pen, hyaluron pen und microblading. Bin dann auf der Suche nach Informationen und Vorgehensweisen bzgl. der Gründung eines Studios auf das neue Gesetzt gestoßen. Habe leider auch keine 3 Jahre Erfahrung.
    Gilt das gesetzt auch für Plasma pen, hyaluron pen und microblading?

    Antworten
    • Verband Cosmetic Professional
      Verband Cosmetic Professional sagt:

      Vielen Dank für Ihren Kommentar. Da die Geräte und Spezifikationen sehr heterogen sind, empfehlen wir aktuell, konkret beim Hersteller Ihrer Geräte nachzufragen. Der Hersteller kann (und sollte) Ihnen belastbare Aussagen zum aktuellen Stand und konkreten Gerätebezug geben können. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg in der Selbstständigkeit!

      Antworten
  13. Silvia
    Silvia sagt:

    Sie schreiben, dass HIFU ab 31.3.19 Ärzten vorbehalten ist. Auf der Seite des BMU steht jegliches ist bis 31.12.2020 noch erlaubt.
    Wie steht dies mit HIFU? Ich bin jetzt mit der Anwendung verunsichert.

    Antworten
    • Verband Cosmetic Professional
      Verband Cosmetic Professional sagt:

      Vielen Dank für Ihren Kommentar. 31.03. war der damalige Stand im Oktober, der in der Folge noch einmal im Bundesrat und Bundestag verschoben wurde. Die Information des BMU ist daher korrekt.

      Antworten
  14. Paul Reinhold Linn
    Paul Reinhold Linn sagt:

    Sie schreiben eingangs dieses Artikels, dass diese Verordnung am 31.12.2020 in Kraft treten wird. Weiter unten im Text heißt es dann aber unter der Rubrik: „Was heisst das jetzt aktuell für die Kosmetikbranche?“, dass dieses Verordnung bereits am 01.01.2019 in Kraft treten wird. Was ist nun richtig? … Denn nach Inkrafttreten dieser Verordnung dürfen Kosmetikerinnen bis zu einer Übergangsfrist von nur noch drei Monaten Behandlungen durchführen, die in dieser Verordnung unter Ärztevorbehalt stehen. Was gilt also: Darf eine Kosmetikerin noch bis zum 31.03.2019 oder bis zum 31.03.2021 z. B. Laserbehandlungen zur Tattoo-Entfernung durchführen?
    Beste Grüße,
    Paul Reinhold Linn

    Antworten
    • Verband Cosmetic Professional
      Verband Cosmetic Professional sagt:

      Sehr geehrter Herr Linn, die neuste Information ist korrekt: Die NiSV tritt am 31.12.2020 in Kraft. Es war letztes Jahr geplant, die NiSV am 01.01.2019 in Kraft treten zu lassen. Wir haben dies bei uns auf den Seiten entsprechend deutlicher konkretisiert. Vielen Dank für den Hinweis.

      Antworten
  15. Paul Reinhold Linn
    Paul Reinhold Linn sagt:

    Liebe Redaktion,
    Sie führen hier auf Ihrer Seite in der Rubrik „Arztvorbehalt“ auch die „thermische Fettgewebereduktion“ mit auf. Können Sie mir hierzu eine verbindliche Quellenangabe machen? Denn in der NiSV finde ich lediglich unter dem § 6, Abs. 2 (Fachkunde zur Anwendung von Hochfrequenzgeräten) und unter dem §9, Abs. 2 (Fachkunde zur Anwendung von Ultraschall) einen Hinweis auf thermische Fettgewebereduktion – aber immer im Zusammenhang mit der jeweiligen Technik, sei es im §6 die Hochfrequenztechnik oder im §9 die Ultraschallanwendung. Ich finde explizit keinen Hinweis auf die Kryolipolyse (als thermisches Verfahren) an sich. Die Lipolyse wird bei der MDR erwähnt, aber nicht in der NiSV. Können Sie mir hier bitte weiterhelfen und Ihre Quellen benennen? (Ich benötige dies für eine neue Buchpublikation)
    Besten Dank im Voraus,
    Ihr Paul Reinhold Linn

    Antworten
    • Verband Cosmetic Professional
      Verband Cosmetic Professional sagt:

      Vielen Dank für das aufmerksame Lesen unserer Webseite. In der Tat haben sie recht, die Formulierung könnte falsch verstanden werden. Die Lipolyse mittels Kälte ist nicht Bestandteil der NiSV, sehr wohl aber die thermische Fettgewebsreduktion zum Beispiel mittels RF Strömen. Das ist hier auch gemeint. Das Einbringen von Kälte hat nichts mit nicht ionisierender Strahlung zu tun. Wir werden den Text abändern: „thermische Fettgewebsreduktion mittels RF oder optischer Strahlung“.

      Antworten
      • B. Frick
        B. Frick sagt:

        Guten Tag, also bleibt die Kryolipolyse davon unberührt, oder gibt es auch hier eine Gesetzesänderung?

        Vielen Dank für Ihre Antwort

        Antworten
        • Verband Cosmetic Professional
          Verband Cosmetic Professional sagt:

          Die NiSV betrifft folgende Geräteklassen: Ultraschall-Geräte, IPL-Geräte, Laser-Geräte, Radiofrequenz-Geräte, Magnetfeld-Geräte. Bitte bedenken Sie jedoch: Verfahren zur Reduzierung des Fettgewebes (Lipolyse) mit allen der von der VO betroffenen Technologien werden zukünftig bereits unter Ärztevorbehalt stehen. Es wäre also denkbar, dass weitergehende Regulierungen der Lipolyse folgen. Bitte beachten Sie, dass alle Angaben ohne Gewähr erfolgen und keine rechtliche Beratung darstellen.

          Antworten
  16. Marion
    Marion sagt:

    Hallo, wir interessieren uns für einen Diodenlaser zur permanenten Haarentfernernung mit einer Wellenlänge von 810nm !
    Ist es für mich möglich überhaupt auf lange Sicht mit ihm zu arbeiten?

    Antworten
    • Verband Cosmetic Professional
      Verband Cosmetic Professional sagt:

      Vielen Dank für Ihre Anfrage. Es ist gut, dass Sie Ihre Investitionsentscheidung mit Bedacht treffen. Bitte informieren Sie sich verbindlich beim Hersteller des Lasers darüber, in welchem Umfang das Gerät heute bzw. in Naher Zukunft von Regelungen wie NiSV und/oder MDR betroffen sein wird. Ein seriöser Hersteller wird Ihnen belastbare Informationen dazu erteilen.

      Antworten
  17. Michael
    Michael sagt:

    das ist ja der Hammer ich darf Fettreduzierung mit Kryopolyse machen aber nicht mit Ultraschall
    letzte Woche habe ich im Fernseh einen Bericht über Kryo gesehen der Patient hatte noch einige Zeit
    danach noch einen Bluterguss auf dem Bauch.
    Also frag ich mich was wohl schädlicher ist hab selber eine Behandlung mit Kryo bekommen war schmerzhaft dagegen eine Ultraschallbehandlung ohne schmerzen absolut angenehm.

    Antworten
    • Verband Cosmetic Professional
      Verband Cosmetic Professional sagt:

      Sehr geehrte Frau Kuhn, bitte kontaktieren Sie Ihren Hersteller, ggf. unter Zuhilfenahme der Service-Vorlagen von uns, für eine verbindliche Information über den (zukünftigen) Einsatz. Vielen Dank!

      Antworten
        • Lara
          Lara sagt:

          Das ist leider eine falsche Aussage. Der Hyaluron Pen ist nicht verboten und es gibt auch kein Gesetz dazu. Es wurde lediglich darüber diskutiert. Jedoch gibt es kein Verbot für die Behandlung des Hyaluron PENs

          Antworten
          • Barbara
            Barbara sagt:

            Nein, das stimmt nicht. Es gibt ein Verbot ganz klar. Bitte nformieren. Das Verbot hat das Bayrische Staatsministerium erlassen, es ist verbindlich. Das Gesetz welches dem Verbot zugrunde liegt, ist das HPG. Auch ist u. A. In Bayern Kryolipolyse in der Kosmetik ohne HP den Kosmetikerinnen untersagt, auch Plasmapen. Bitte informieren Sie sich an den richtigen Stellen

  18. Hasret üzrek
    Hasret üzrek sagt:

    Würde gerne wissen ob es stimmt das Kosmetikerin kein Hyaluron Pen und kein Plasma Pen mehr Anwenden dürfen?? vielen Dank im voraus Lg

    Antworten
    • Barbara
      Barbara sagt:

      In Bayern ist Das Verbot durch auch in Schleswig Holstein. Ich warte aktuell noch auf die Antwort in BaWű. Einfach mal beim zuständigen Gesundheitsamt nachfragen.

      Antworten
  19. Chris
    Chris sagt:

    Hallo, ich mache gerade eine Ausbildung zur Heilpraktikerin, erwerbe somit eine Heilerlaubnis ohne Bestallung.
    Bedeutet jetzt der Arztvorbehalt, dass tatsächlich nur approbierte Ärzte alle Behandlungen unter Arztvorbehalt durchführen dürfen oder gibt es da Abstufungen, dass dies auch Heilpraktikern erlaubt ist, sofern keine Anästhesie bzw. Behandlungen betroffen sind, die von ihrer Natur aus nur einem Arzt vorbehalten sein dürfen? Vielen Dank!

    Antworten
    • Verband Cosmetic Professional
      Verband Cosmetic Professional sagt:

      Guten Abend, bitte beachten Sie, dass wir an dieser Stelle keine rechtlich verbindlichen Aussagen treffen dürfen. Ohne Gewähr ist anzunehmen, dass der Ärztevorbehalt in dieser Hinsicht recht eindeutig ist, so dass die entsprechenden unter Vorbehalt stehenden Anwendungen tatsächlich nur von Ärzten durchgeführt werden dürfen.

      Antworten
  20. Martin
    Martin sagt:

    Hallo
    Unterliegen Heilpraktiker auch dem Fachkundenachweis der entsprechenden Technologie?
    (z.B. ELOS IPL, Ultraschall)
    Danke.

    Grüße
    Martin

    Antworten
  21. Sedef
    Sedef sagt:

    Gute Tag,

    Manche diodenlaser (haarentfernung) verkäufer bieten mitlerweile laserschutz seminare an beim kauf von einem diodenlaser gerät. Reicht das dann aus wenn man eine schulung besucht zertifilat erhält zusätzlich laserschutschein seminar besucht?

    Danke im vorraus.

    Liebe grüsse

    Antworten
    • Verband Cosmetic Professional
      Verband Cosmetic Professional sagt:

      Unter Arztvorbehalt stehen im Bezug auf Laser- und IPL-Geräte die Behandlung von Gefäßveränderungen und die Behandlung von pigmentierten Hautveränderungen. Bei Lasern stehen zusätzlich ablative Laseranwendungen und die Entfernung von Tätowierungen oder Permanent Make-Up unter Arztvorbehalt. Zu Ihrer konkreten Frage raten wir verbindliche Auskunft beim Hersteller einzuholen, beispielsweise unter Zuhilfenahme unserer Musterschreiben, welche Sie ebenfalls auf diesen Seiten finden.

      Antworten
  22. Sandra
    Sandra sagt:

    Hallo,

    Ich bin am überlegen mir einen Hyaluron PEN zuzulegen, aber darf ich das ? Mal heißt es hier im Forum ja, dann mal wieder nein, welche Aussage stimmt den?
    Und wie schaut’s mit dem Plasma PEN aus ?
    Darf ich das als Kosmetikerin ausüben?

    Vielen Dank im voraus.

    Antworten
    • Verband Cosmetic Professional
      Verband Cosmetic Professional sagt:

      Vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir als Verband dürfen keine abschliessende Antwort bzw. Beratung im Einzelfall leisten. Hier ist der Anbieter der Geräte gefragt, die Sie sich planen anzuschaffen. Ein seriöser Hersteller wird Ihnen rechtlich belastbare Informationen zu den Voraussetzungen für den Erwerb und Betrieb seines jeweiligen Gerätes geben. Gerne dürfen Sie zur Anfrage die bei uns bereitgestellten Vorlagen verwenden.

      Antworten
  23. Joanna
    Joanna sagt:

    Hallo,

    ich war am Überlegen für mein Studio ein Kryolipolyse-Gerät anzuschaffen. Leider ist es ja laut der neuen Verordnung nicht mehr für Kosmetikerinnen erlaubt.
    Nun hat mir die Firma Cosmetic-Solution zugesichert, ihr Gerät würde nicht unter die neue Verordnung fallen und wäre somit erlaubt. Kann ich dem Glauben schenken? Es handelt sich um das Gerät Cryo 4S (Mulitpower Bodyforming System)

    Mit freundlichen Grüßen
    Joanna

    Antworten
    • Verband Cosmetic Professional
      Verband Cosmetic Professional sagt:

      Vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir als Verband dürfen keine abschliessende Antwort bzw. Beratung im Einzelfall leisten. Hier ist der Anbieter der Geräte gefragt, die Sie sich planen anzuschaffen. Ein seriöser Hersteller wird Ihnen rechtlich belastbare Informationen zu den Voraussetzungen für den Erwerb und Betrieb seines jeweiligen Gerätes geben. Gerne dürfen Sie zur Anfrage die bei uns bereitgestellten Vorlagen verwenden.

      Antworten
  24. Nadja
    Nadja sagt:

    Guten Tag, ich arbeite als Personal Trainer seit 5 Jahren mit einem Ultraschallgerät am Körper (kein Gesicht, kein einschleusen) der Kunden, unter Aufsicht einer Kosnetikerin, die das seit 15 Jahren macht. Bedarf es einen zusätzlichen Sachkundenachweis? Den Hersteller des Geräts gibt es übrigens nicht mehr.

    Antworten
  25. Bieber
    Bieber sagt:

    Hallo,
    Ab wann kann man mit einer seriösen fachkundeschulung rechnen? Die auch anerkannt für Kosmetiker sind? Im Internet findet man mittlerweile sehr viele. Doch auf ihrer Seite steht es gibt noch keinen. Ist das noch aktuell?

    Antworten
    • Verband Cosmetic Professional
      Verband Cosmetic Professional sagt:

      Vielen Dank für Ihre Anfrage. Aktuell sind noch sehr viele Fragen zur Schulung offen und somit steht noch kein verbindlicher Rahmen fest, welche Schulungen und Nachweise letzlich offiziell anerkannt werden. Wir informieren auf unserer Sonderseite zur NISV sobald wir eine seriöse Empfehlung geben können.

      Antworten
  26. Paulina
    Paulina sagt:

    Hallo,

    Ich kann mich nur anschließen, wenn es darum geht, dass es eine vernünftige Kosmetik Ausbildung geben soll. Es kann ja auch schließlich nicht jeder Arzt oder Anwalt werden, ohne eine angemessene Ausbildung! Es ist fahrlässig „nicht geschulte“ Leute an Kunden zu lassen. Aber darüber macht sich keiner so große Gedanken oder setzt sich dafür ein. Die ganzen Kosmetikschulen, wo die Leute 1 mal im Monat Praxis haben und online lernen können, sind doch Schwachsinn. Eine KOS Ausbildung geht 3 Jahre, in denen man so wichtige Sachen erlernt bezüglich der Haut und und und. Das ist alles eine Geldmacherei von dem „Online Schulen“. Sie sollten sich wirklich vielleicht auf dieses Problem fokussieren. Es ist unfair den Kosmetikern und Meistern gegen über, denen die z.B den ganzen Tag nur Permanent Make Up machen und es gut machen. Denen die perfekte und kompetente Arbeit leisten. Die Ärzte können nun mal nicht alle Bereiche abdecken und das sollen Sie auch nicht. Lassen Sie die Leute ihre Arbeit machen und bemühen Sie sich lieber um vernünftig ausgebildete Kosmetikerinnen.
    Dann würde es auch keine unangenehme Zwischenfälle geben! Als könnte einem Arzt nie ein Fehler passieren, die passieren ihnen auch und wer kontrolliert die?

    Antworten
  27. Manuela Wiegand
    Manuela Wiegand sagt:

    Hallo,

    ich habe einen Low Level Laser 3b der durch die Behandlung dafür sorgt, dass die Fettzellen sich entleeren und kleiner werden, aber nicht zerstört oder entfernt werden. Fällt ein Laser mit dieser Methode auch darunter oder nur wenn diese was zerstören? Vielen Dank

    Antworten
    • Verband Cosmetic Professional
      Verband Cosmetic Professional sagt:

      Für jede Strahlenquelle gibt es Grenzwerte, die darüber entscheiden, ob das jeweilige Gerät unter die Verordnung fällt oder nicht. Da diese aber sehr weit gefasst sind, kann man in der Regel davon ausgehen, dass das Gerät von den Grenzwerten erfasst ist.
      Eine verbindliche Beurteilung hierüber kann Ihnen nur Ihr Lieferant geben. Mit freundlichen Grüßen, Ihr VCP.

      Antworten
      • Manuela Wiegand
        Manuela Wiegand sagt:

        Vielen Dank für die Antwort.

        In der Verordnung steht ja das Fettgewebereduktion mit den den Lasern 3b nur für Ärzte erlaubt sein wird. Ist eine Aktivierung der Fettzelle mit einem solchen Laser, welche sich dadurch entleert, eine Fettreduzierung oder nur ein natürlicher Prozess? Das konnte mir bisher keiner 100% sagen. Danke

        Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Wir freuen uns über Ihren Beitrag!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.